JA zum Erweiterungsbau Landesmuseum
Am 13. Juni 2010 entscheiden die Stadt Zürcher Bürger an der Urne über den Landesmuseum-Erweiterungsbau. Im Sinne des Tourismus empfiehlt Zürich Tourismus ein JA in die Urne zu legen.
Das touristische Magnet Schweizer Landesmuseum steht in Zürich: Es ist das meist besuchte historische Museum der Schweiz. Doch das Potenzial kann nur bedingt ausgeschöpft werden.
Mit Weitsicht plante bereits Gustav Gull beim Erbau die Erweiterung ein und lies eine Platzreserve im Park deklarieren. Der Erweiterungsbau ermöglicht dem Landesmuseum flexible Ausstellungsräume, einen Rundgang durchs Museum sowie eine zeitgemässe Infrastruktur – ohne den Altbau von Gustav Gull anzutasten.
Mit dem geplanten Zusatz wird Raum für Wechselausstellungen geschaffen. Raum, der es ermöglicht Schweizer Kultur und Geschichte einem breiten, internationalen Publikum zugänglich zu machen. Darüber hinaus ist eine Gastronomie-Infrastruktur geplant. Die Parknutzung im Allgemeinen gewinnt so stark an Attraktivität, denn heute fehlt am Platzspitz ein Restaurant. Ebenfalls bleibt die Grünfläche hinter dem Landesmuseum umfassend erhalten. 35‘160 der 36‘400 Quadratmeter des Platzspitzareals bleiben unangetastet.
Bund, Kanton und Private übernehmen über 90 Prozent der Kosten für die Museumserweiterung. Auf die Stadt Zürich entfallen die verbleibenden 10 Millionen. Mit verhältnismässig geringen Investitionen profitiert Zürich nachhaltig. Über den Tourismus kann breit abgestützt in den verschiedensten Branchen eine Wertschöpfung generiert werden. Denn drei von vier Franken werden ausserhalb der Hotellerie ausgegeben.

